• TurtleGrafik – der teuflische Weg in langsamen kleinen Schritten zum Fraktal

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    Ok nachdem der Engel nun ihre Version zur Turtlegrafik vorgelegt hat, kommt nun meine… natürlich viel… nativere Version 😉 die ISO Version.

    Der Konstruktor oder soll ich sagen die Konstruktoren?? Diese Version der TurtleGrafik besitzt neben dem Standardkontruktor noch einen überladenen Konstruktor, der eine Startkoordinate der Turtle entgegennimmt

    Turtle::Turtle() : mXPos(0), mYPos(0), mAngle(0)
    {
     
    }
     
    Turtle::Turtle(int x, int y) : mXPos(x), mYPos(y), mAngle(0)
    {
     
    }

    Besonderheit an den Konstruktoren ist die verkürzte Schreibweise zur Initialisierung der Klassenvariablen.
    Durch den überladenen Konstruktor wird in dieser Version auf die Methode SetXY verzichtet, da sie für den Pythagorasbaum nur einmal genutzt werden würde, um den Startpunkt des Baumes zu definieren. Für andere Fraktale, wo ein versetzen der Turtle notwendig ist müsste die Funktion trotz des überladenen Konstruktors der Turtle – Klasse hinzugefügt werden, aber wie gesagt für den Pythagorasbaum ist sie nicht notwendig.
    Und die Turtle rennt los mit ihrem Stift …. naja ihrem Grafikobjekt

    void Turtle::forward(int n, CDC* pDC)
    {
    	int xStart = mXPos;
    	int yStart = mYPos;
    	double rad = (M_PI * (mAngle - 90)) / 180;
    	mXPos += (int)floor(n * cos(rad) + 0.5);
    	mYPos += (int)floor(n * sin(rad) + 0.5);
     
    	pDC->MoveTo(xStart, yStart);
    	pDC->LineTo(mXPos, mYPos);
    }

    Schnell die Startposition gesichert und mittels Bogenmaß und Trigonometrie unsere Zielkoordinate berechnet. Wer zum Bogenmaß ne Erläuterung brauch, so schaue er doch bitte gen Himmel der Engel hat das gut erklärt. Jedoch gibts da zum Vergleich zur managed Version eine kleine Besonderheit – das Runden. Leider verfügt die Nativität des ISOs nicht über eine so schöne Rundungsfunktion wie in der managed Version – Oder ich bin blind und hab sie nicht gefunden so bitte da unten kurz ein Kommentar reintippeln vielleicht gibt es dann eine zweite Version.
    Nun wie runden wir hier nun korrekt. Alles was unter 0.5 ist wollen wir normal abrunden alles was über 0.5 ist soll aufgerundet werden – so richtig mathematisch korrekt. Mit floor runden wir wie es der Name schon sagt alles ab. Also floor(0.9)=0.0, damit wir nun richtig, runden bedienen wir uns einem kleinem Trick. Wir addieren zu dem Wert, der gerundert werden soll, einfach ein 0.5 hinzu. Was passiert da in unserem Beispiel floor(0.9+0.5)? Durch die Addition überschreiten wir sozusagen die Rundungsgrenze, d.h. wir überschreiten den Wert 1. Dadurch, dass wir alles abrunden haben wir nun richtig mathematisch gerundet, denn floor(0.9+0.5)=1.0 clever oder? 😉
    Da auf einem Grafikelement das Fraktal gezeichnet wird (für die Gui hab ich mich für das gute alte MFC – Framework entschieden) müssen wir nun die kleine teuflische Schildkröte nur noch dazu bringen ein Strich zu unsere Zielkoordinate zu malen. Mit der Memberfunktion Moveto setzen wir den „Stift“ sozusagen auf unseren Startpunkt ab und Lineto bewegt unsere Turtle samt Stift an unsere Zielkoordinate.

    Und zu guter Letzt – dreh dich Turtle dreh dich

    void Turtle::turn(int a)
    {
    	mAngle = (mAngle + a) % 360;
    }

    Die Methode unterscheidet sich nicht zu der der managed Version.

    Et Voíla – natives Schildkrötchen vollendet.

  • Slotmachine Teil 1 in – ISO C++

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    Was der Engel kann, kann ich schon lang 😉

    Ok wir haben die gleichen Rahmenbedingungen, wie für den „engelhaften“ Weg. Auch ist in dem Fall die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2010.

    Als Projekt nutzen wir eine Win32 Konsolenanwendung und auch hier ist uns Visual Studio behilflich und erstellt das Grundgerüst für unser Anwendung.

    #include "stdafx.h"
     
    int _tmain(int argc, _TCHAR* argv[])
    {
    	return 0;
    }

    Anders wie im in der C++/CLI Version müssen wir noch ein Header includieren, damit wir schöne Ausgaben in die Konsole schreiben können … das Leben ist so ungerecht… Gut includieren wir den Header iostream

    Der IOStream Header erlaubt uns das wir mit cout unsere Ausgaben schön an die Konsole rausschicken können, ohnedas wir groß mit Klammern und so arbeiten müssen. fügen wir gleich noch unsere Variablen ein 4 Integer, davon eine gleich mit 100 initialisieren und ein Char …. so erledigt

    #include "stdafx.h"
    #include <iostream>
    int _tmain(int argc, _TCHAR* argv[])
    {
            int punkte = 100;	
    	int i, j, k;		
    	char wahl;
    	return 0;
    }

    Was wir auf unserem teuflischen Weg nicht brauchen ist eine Variable für den Random, in Visual Studio kommt die Funktion mit der stdafx.h mit, ansonsten benötigt man den Header stdlib.h

    #include "stdafx.h"
    #include <iostream>
    int _tmain(int argc, _TCHAR* argv[])
    {
            int punkte = 100;	
    	int i, j, k;		
    	char wahl;
    	i = (rand() % 10) + 1;
    	j = (rand() % 10) + 1;
    	k = (rand() % 10) + 1;		
    	return 0;
    }

    Ein weiteren Unterschied zu dem engelhaften Weg ist die Angabe der Grenzen für die Randomfunktion. Während man unter CLI sowohl die untere als auch obere Grenze genau angeben kann, so läuft die Randomfunktion unter ISO von 0 bis zu einer oberen Grenze, dabei ist die Obere Grenze in den Bereich nicht mit eingeschlossen, d.h. mit anderen Worten wie ermitteln eine Zahl zwischen 0 und 9 und verschieben danach den Wertebereich um ein Zähler nach oben.

    Den, je nach dem wie uns Lady Luck oder der Spieler mag, endlosen Spielablauf erreichen wir auch mit einer Do – While schleife. So spielt der Benutzer mindestens einmal (keinmal wäre ja auch doof)
    Abbruchbedingungen sind wie vorgegeben weiter spielen solange man noch Punkte hat in dem man „j“ drückt.
    Mit noch ein wenig Künstlerischen ausschmücken in Text und Form haben wir schon ein fast fertiges exemplar.
    Das cin ist dann für uns so nett und liest den Benutzerinput ein und übergibt es an unsere wahl Variable, die wir dann in unserer While Anweisung auswerten

    #include "stdafx.h"
    #include <iostream>
    int _tmain(int argc, _TCHAR* argv[])
    {
       int punkte = 100;	
       int i, j, k;		
       char wahl;
       do
       {
          i = (rand() % 10) + 1;
          j = (rand() % 10) + 1;
          k = (rand() % 10) + 1;
          cout << "Position1 hat den Wert: " << i << endl;
          cout << "Position2 hat den Wert: " << j << endl;
          cout << "Position3 hat den Wert: " << k << endl;
          cout << "Sie haben jetzt " << punkte <<endl;
          cout<< " Punkte" << endl;
          cout <<"Wollen sie noch eine Runde spielen?" << endl;
          cin >> wahl;
       } while (wahl == 'j' && punkte != 0);
       cout << "Ihr Spiel wurde beendet."<<endl;
       cout << "Ihre Punktzahl ist: " << punkte << endl;	
       return 0;
    }

    Fehlt nur noch der Gewinn und der Verlust … *hust* Einsatz natürlich, wir verlieren ja nicht und der Vergleich ob wir gewonnen haben und bitte schön fertig ist die erste Slot in Iso C++

    #include "stdafx.h"
    #include <iostream>
    using namespace std;
    int _tmain(int argc, _TCHAR* argv[])
    {
       int punkte = 100;	
       int i, j, k;		
       char wahl;			
       do
       {
    	i = (rand() % 10) + 1;
    	j = (rand() % 10) + 1;
    	k = (rand() % 10) + 1;
    	if (i == j && j == k)
    	{
                punkte += 5;
    	    cout << "Position1 hat den Wert: " << i << endl;
                cout << "Position2 hat den Wert: " << j << endl;
                cout << "Position3 hat den Wert: " << k << endl;
                cout << "Sie haben jetzt " << punkte <<endl;
                cout<< " Punkte" << endl;
    	}
    	else
    	{
    	   punkte -= 5;
    	   cout << "Position1 hat den Wert: " << i << endl;
               cout << "Position2 hat den Wert: " << j << endl;
               cout << "Position3 hat den Wert: " << k << endl;
               cout << "Sie haben jetzt " << punkte <<endl;
               cout<< " Punkte" << endl;
    	}
          cout <<"Wollen sie noch eine Runde spielen?" << endl;
          cout << "Druecken sie fuer JA die Taste j und" << endl;
          cout << "bestaetigen sie ihre Auswahl mit Enter" << endl;
          cin >> wahl;
         } while (wahl == 'j' && punkte != 0);
         cout << "Ihr Spiel wurde beendet."<<endl;
         cout << "Ihre Punktzahl ist: " << punkte << endl;	
    	return 0;
    }

    Gar nicht so schwer oder? Naja vielleicht wird Version 2 eine größere Herrausforderung.

    Eure littleDevil